Diary

Changes.

Aus manchen Dingen wächst man einfach raus. Aus den ersten Schuhen, Klamotten oder der ersten Wohnung. Vorausgesetzt man wohnt, wie ich, in einer süßen, kleinen 1 Zimmer Wohnung.

Wie man dem Titel des Blogpostes entnehmen kann wird sich bei mir etwas verändern. Für mich ein großer Schritt, von dem ich in diesem Augenblick, beim Schreiben dieser Zeilen, unschlüssig bin das Richtige zu tun. Doch war dieser Schritt schon lange überfällig. Im Geiste sehe ich gerade alle meine Freunde heftigst mit dem Kopf nicken 😀

Goodbye sweet little home

Tatsächlich hat mir das Schicksal noch vor meinem 30. Lebensjahr geholfen, ein Ziel auf meiner To Do Liste „Bis ich 30 bin möchte ich erreicht haben…“ zu erreichen. Und zwar mich auch räumlich endlich zu vergrößern. Schon seit einigen Jahren war ich aus meiner ersten Wohnung raus gewachsen. Vieles habe ich in mein „2. Zimmer“ – den Keller – auslagern müssen um Platz zu haben. Oder eben auf bekannten Plattformen verkaufen müssen.

Doch eine Lösung auf Dauer konnte das nun langsam nicht mehr sein. Mittlerweile räume ich Dinge von A nach B hier und fühle mich nur noch unwohl. Eingeengt, ja das drückt es am besten aus. Eingeengt. Klar könnte man sagen: Dann miste halt mal aus und schmeiß so einiges weg. Glaubt mir, das habe ich bereits. Aber irgendwann sind 34 qm eben einfach zu wenig Raum.

Heavy on my heart

Wow, ich höre, glaube ich, die passendste Playlist um diesen Post zu schreiben und zu beschreiben wie ich mich bei den Gedanken fühle, was alles in nächster Zeit auf mich zukommen wird. Färb meine Haare blond, schneid mir einen Pony, oder mal eben ein neues Tattoo. Manche Veränderungen sind so einfach für mich. Doch umziehen, eine gewohnte und lieb gewonnene Umgebung zu verlassen, das ich wahrlich nicht einfach für mich. Das war schon immer so bei mir, schon als Kind.

Ich sitze hier mit Tränen, während ich mich schon mal seelisch darauf vorbereite mich von meinen Nachbarn zu verabschieden. Menschen die ich in mein Herz geschlossen habe. Auch wenn meine Wohnung sehr klein und im Winter sehr kalt ist, so haben viele der Menschen in diesem Haus es so angenehm gemacht. Ja ich liebe mein Haus und die Menschen darin die ihm seinen eigenen Touch geben.

Auch liebe ich die Lage meines verschrobenen Häuschens. Für mich die perfekte Lage an Stadt, Autobahn und vor allem Grünflächen. Ich gehe mit Fina aus dem Haus und stehe sozusagen auf der Wiese. Das werden wir in unserem neuen Domizil nicht haben, aber es wird nicht weit weg sein, dennoch war das ein großer Kontra Punkt auf meiner Liste, ob ich den nächsten Schritt wagen soll. Doch auf meiner Pro & Kontra Liste haben die Pro’s weit mehr Gewicht gehabt.

Changes.

Ich glaube ihr könnt ganz gut rauslesen wie schwer ich mir mit dieser Veränderung tue. Die erste Wohnung ist wie die erste Liebe und Trennungen tun halt weh. „Es liegt nicht an dir, es liegt an mir. Ich habe mich weiter entwickelt.“
Aber 6 Jahre sind eine lange Zeit, die mit all den Erinnerungen und Erlebnissen in den ersten eigenen 4 Wänden gefüllt sind. Die Suche nach eben diesen, in denen ich mit Hund hausen durfte. Das macht mich einfach wehmütig…

Es war eine tolle, erste Wohnung und ich werde versuchen einen geeigneten Nachmieter für sie zu finden. Eine Person die diesen kleinen Raum hier mit genauso viel Liebe und Leben füllen wird wie ich es getan habe.

Es wird Zeit…

Es wird Zeit weiter zu ziehen und aus den zu klein gewordenen Kinderschuhen raus zu kommen. Erwachsen zu werden. Ok, erwachsener 😉 Groß bin ich ja schon, auch wenn ich mir das Träumen nicht nehmen lassen möchte.

Apropos Zeit, wenn es mir diese zulässt werde ich euch Einblicke in die Gestaltung der neuen Behausung gewähren, oder wie diese fertig eingerichtet aussieht. Meine Pinterest Interior Pinnwand freut sich schon wie bolle darauf ENDLICH zum Einsatz zu kommen 😀 Also seid gespannt.

In diesem Sinne und nachdem ich nun versucht habe meine Gedanken nieder zu schreiben,
Rock on!

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