29. August 2018

Festival Review: Wacken 2018

Wacken – ein Festival bei dem es noch um echtes Festivalfeeling und die Musik geht! Ja so würde ich die Eindrücke meines ersten Wackens beschreiben und das es sehr geil war!

Ok, doch bevor ich jetzt mit meiner Wacken Review starte und euch damit beeinflusse, hätte ich da noch eine Frage an euch: Wie stellt ihr euch eigentlich dieses legendäre Metal Festival im schönen Norden Deutschlands eigentlich vor? Wie die Leute und wie das Festivalgelände? Schreibt es mir sehr gerne in die Kommentare. Ich hatte ja auch so meine Vorstellung davon, die verrate ich euch aber erst am Ende der Review 😉 So, ruft euch eure Vorstellung nun mal ins Gedächtnis. Bereit? Los geht’s!

Seit Jahren stand das Wacken ganz weit oben auf meiner Festival-Bucketlist. Klar, als Rock und Metal Fan ein Muss, aber vor allem, weil das seit knapp 30 Jahren bestehende Festival einfach Kultstatus hat. Daher hat es mich natürlich gereizt zu sehen und zu erleben wie es auf dem legendären Wacken so zu geht 😊

Ich weiß gar nicht wo ich anfangen soll? Vielleicht am besten an dem Platz, der mittlerweile mein Festival Zuhause geworden ist: Der Jägermeister Platzhirsch. Sozusagen mein mobiles Festival Zuhause 😀

Platzhirsch bleibt Platzhirsch

Wenn du irgendwo neu bist, halte dich erst einmal an Dinge die du kennst. So war auch auf Wacken mein Dreh- und Angelpunkt der Jägermeister Platzhirsch. Unter anderem auch, weil die Hirschcrew mittlerweile wie meine Festivalfamilie geworden und mir ans Herz gewachsen ist.

Donnerstag auf dem Gelände angekommen ging es daher für mich und Jay erst einmal zum Hirschen und die Lage checken- denn auch wenn ich die ein oder andere Metalband höre, 95% der Bands kannte ich einfach so gar nicht. Dazu noch ein Gelände das ich nicht kenne! Daher: Erst mal eine Übersicht von dem ganzen Treiben bekommen und dann kann es losgehen. Guuut, die meisten Bands habe ich mir vom Platzhirschen aus angeschaut, man hat von dort aber auch einfach eine gute Sicht jedes Mal! So hatte ich bei Steel Panther gar nicht das Verlangen vor an die Bühne zu gehen. Vom Platzhirschen aus habe ich alles gut sehen können.

Der Hirsch war wieder so gut auf dem Gelände platziert, dass man sogar alleine von der unteren Bar aus einen so genialen Ausblick auf das ganze Festival hatte! Und glaubt mir, an diesen Anblick habe ich mich an dem Wochenende gar nicht sattsehen können! Da hat man erst einen Eindruck davon bekommen WIE VIELE Menschen sich dort aufgehalten haben! Echt beeindruckend.

Doch auch wenn auch wenn alles so groß und beeindruckend war, also auf dem Gelände anzukommen, den Fuß zum ersten Mal auf das Wacken Gelände zu setzen und die ersten Eindrücke zu sammeln, als ich den 20 Meter hohen Jägermeister Platzhirsch in seiner vollen Pracht zu sehen, hat mein Herz vor Freude einen Sprung gemacht 🙂 Auch beim lauten Röhren des Platzhirschen, dem sogenannten Hirschmoment, bei dem Rauch aus den Nüstern und dem Feuer aus den Hörnern steigt, bekomme ich jedes Mal Gänsehaut. Den anderen Festivalbesucher wird es garantiert auch so ergangen sein. Denn wenn der Hirsch röhrt, bedeutet das jedes mal eine Runde free Shots Jägermeister für alle 😉

Wacken: So herrlich anders

Am zweiten Tag ging es dann auf Wacken auf Erkundungstour. Erstes Ziel: Das Wackinger Village. Ok, das Wackinger Village, mit einer Art Mittelalter Markt, einem Mad Max Endzeit Szenario oder Wickinger Schiffe als Bierstände, hätte ich so nicht anders auf einem Metal Festival erwartet. Es passt auch einfach wie die Faust aufs Auge! Es war echt sau geil das alles mal zu sehen. Heil froh war ich allerdings, dass ich das alles erleben durfte… ohne den berühmten Wacken Matsch 😉 Auch wenn viele Besucher diesen an dem Wochenende vermisst hatten.

Was ich hingegen aber so ABSOLUT nicht erwartet hätte: Wacken Yoga oder Wacken Poetry Slam! Genauso wie einen Biergarten mit Wacken Karaoke in eben diesem! Ich wiederhole….K A R A O K E! Und es war mega gut besucht, sogar zu Zeiten wo Otto, oder In Flames die großen Bühnen gerockt haben. Aber es kam super gut an. Zum Motto „herrlich anders sein“ wurden keine Schreilieder geschmettert, sondern eher Klassiker von Metallica oder The Killers. Ja, diese Metal Fans haben Geschmack! 😉

In was sich die Wacken Fans – meiner Meinung nach – auch zu anderen Festivalfans unterscheiden ist, dass sie die gediegeneren Festivalgänger sind. Gut das mag vielleicht auch daran liegen dass der Alterdurchschnitt höher ist als auf den anderen Festivals. Auch liegt das wohl an dem Musikgenre selbst. Die Leute sehen gefährlicher aus als sie eigentlich sind. Harte Schale, weicher Kern.

Rocken in einer neuen Dimension

Ich hatte ja bereits erwähnt dass das Gelände riesig ist. Also zum Vergleich: es ist ungefähr doppelt so groß wie das vom Southside! Sprich der Platz mit den 3 Hauptbühnen (ja ihr lest richtig: 3!), dem Areal mit dem Wackinger Village und der kleineren Fläche mit einem Zelt mit zwei weiteren Bühnen. Sagen wir mal es ist, wie beim Parookaville, eine kleine Stadt. Sogar zwei Poststationen habe ich passend dazu auch gesehen 😉

Wo ist Helga?

Natürlich habe ich auch den Zeltplätzen einen Besuch abgestattet – klar. Mich interessiert immer wie sich die unterschiedlichen Musikgenre Zielgruppen so nachts betten (wenn es denn zu Schlaf kommen sollte 😉 ). Was mich echt erstaunt hat war, dass der Zeltplatz auf Wacken selbst am dritten Tag noch verhältnismäßig sauber und auch leise war! Ja, irgendwie habe ich die sich aneinander reihenden Zeltlager mit unterschiedlicher Musik, die aus Lautsprechern aller Art dröhnt, vermisst. Klar haben vereinzelt Leute die Mukke aufgedreht, doch war es an sich sehr ruhig.

Da fehlt noch eine Auflösung

Jetzt hatte ich euch ja am Anfang gefragt wie ihr euch das Wacken denn so vorstellt und bin euch noch meine Antwort schuldig. Tja, im Gegensatz zu den meisten Leuten hatte ich schon die Vermutung dass das Festival so wird wie ich es nun erlebt habe. Zum Großteil große und breit gebaute, schwarz tragende Männer, die zwar bedrohlich wirken, aber die liebsten Menschen von allen sind. Ich glaube auf keinem Festival könnte ich mich sicherer fühlen.

Danke

Ich bin jetzt schon traurig, dass die Festivalsaison für mich nun vorbei ist, doch freue ich mich schon aufs nächste Jahr und freue mich von der Bar des Jägermeister Platzhirschen dem Festivaltreiben zuschauen zu können. Ich danke Jägermeister für 2 tolle gemeinsame Festivals und hoffe, dass es nicht die Letzten waren 😊

Rock On,
Dany

In liebevoller Zusammenarbeit mit Jägermeister

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Ja, wie Dany Sahne. Ich komme aus der schönen Quadratestadt Mannheim. Ich bin diejenige die hinter diesem Blog steckt.

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